01.11.2003 - 07.11.2003

Die Sonne ließ uns an diesen 1.11.2003 schon früh aufstehen, so gegen 7Uhr morgens, wer uns kennt, weiß was das für uns heißt. Kurz hinter Herbert kamen wir
wieder auf die Hw 1 und von dort fuhren wir in Richtung Moeraki. Dort sollten riesige Steinkugel im Wasser liegen die man bei Ebbe gut sehen kann, wollen mal sehen.
Und tatsächlich der Strand von Moeraki liegt voll von diesen Steinmurmeln und das schon seid tausenden von Jahren, sehr beeindruckend.
  



Von Moeraki sind wir dann weiter in Richtung Dunedin zur Halbinsel Otago Peninsula, wo wir uns die Gelbaugenpinguine und Albatrosse ansehen wollten. Als erstes 
zu den Pinguinen, die Gelbaugenpinguine gibt es nur noch in New Zealand und hier stehen sie unter Naturschutz. Mit einer geführten Tour kamen wir zu den Pinguinen.
Dieses Gelände wurde mit Gräben durchzogen und Netzen verhängt, um die Pinguine ungestört beobachten zu können. wir haben einige Pinguine gesehen.
Nachdem wir die Tour beendet hatten ging unsere Fahrt in Richtung Albatrosse. Die Kolonie liegt am Ende dieser Halbinsel, sie ist die Einzige, die in Stadtnähe existiert.
Es befinden sich noch zwanzig Paare dort, und was für ein Glück, der Wind war stark genug um die Albatrosse segeln zu sehen. Sie brauchen dafür starken Wind.
Mit ausgebreiteten Flügeln sind sie fast doppelt so groß wie Renate ca.3m. Danach steuerten wir unseren Übernachtungsplatz an, Portobello Village heißt dieser 
Campground, sehr schön. Zum Essen gab es eine große Portion Lachs gebraten inkl. einen Rotwein. Danach ab ins Bett. Ach ja, links fahren, wird immer besser.





Am 2.11.2003 ging es wieder in Richtung Dunedin, wo wir dann über eine kleine Strasse bis Milton fahren und dann wieder auf die Hw1. Bei Baclutha geht es wieder auf
die Southern Scenic Route, die uns noch eine ganze Zeit begleiten sollte. Über Kaka Point fahren wir zum Nugget Point, wo wir kurz Pinguine gucken wollten, leider
keine gesehen, vermutlich zu stürmisch, keine Sonne mehr. Weiter über Owaka Papatowei, entlang an herrlichen Stränden, leider zu schlechtes Wetter. Hinter Tautuka 
wollen wir zu am Strand gelegenden Grotten wandern. Wir wandern trotz schlechten Wetter los, ca. 1,5 Std. brauchen wir, um dann festzustellen, das sie nur bei niedrig
Wasser zu sehen sind, leider haben wir Hochwasser. Also zurück, bei jetzt Regen und Sturm, 1,5 Std. Wanderung. Im Camper angekommen mußten wir erstmal was 
essen und trinken. Heute wollten wir noch zur Curio Bay am südlichen Ende der Südinsel. Unser Camper wurde vom Wind durchgeschüttelt und der Scheibenwischer
machte Überstunden. Sehr spät erreichen wir einen Campground in der Curio Bay, die Plätze waren alle mit meterhohen Flachs eingerahmt, der Camper ist kaum noch
zu sehen. Angemeldet wird erst morgen früh, schon zu spät. Heute Abend schmeckt unser Fleisch unnatürlich süß, warum auch immer, aber dazu später mehr.

 

   

Hier kurz die Geschichte zum unserem Fleisch am Vorabend

Bei unserem ersten Einkauf in Neuseeland hatten wir Fleischgewürz gekauft, das glaubten wir jedenfalls. Es stellte sich aber nach diesen Tag heraus es war ein Kuchengewürz,welches natürlich sehr süß schmeckte.

 


Am 3.11.2003 beschließen wir noch in der Curio Bay zu bleiben, bei jetzt wieder herrlicher Sonne. Ich, Rainer, nehme mir eine Auszeit, fahre ja alleine, deshalb ist
ein Tag Fahrpause mal ganz schön. Am Morgen kommt die Besitzerin, wir bezahlen gleich 2 Nächte. Nach den Frühstück wollen wir zum versteinerten Wald, er soll bei
Ebbe sehr gut sichtbar sein, was auch stimmt, sieht aus wie ein echter Baumstamm im Wasser. Unterwegs sehen wir einige Seelöwen, leider keine Pinguine. Gegen 
Abend sollen sie an Land kommen, ich gehe noch öfters gucken sehe aber keine. Das Wetter spielt wieder mal verrückt, keine Sonne mehr, dafür starker Wind und der 
Camper wird die ganze Nacht durchgeschüttel, so das Renate wenig Schlaf bekommt. In der Nacht weckte mich Renate sehr oft, weil sie meinte der Camper kippt 
gleich um, naja so ist Renate!!!! 

Am 4.11.2003 fuhren wir wieder auf der Southern Senic Route Richtung Invercargill, weiter auf der Hw 6 bis Lumsdem, dann auf der Hw 94 bis Te Anau, unseren 
heutigen Ziel. Hier gehen wir auf den teuersten Campground, auf unseren ganzen Reise. Er ist mit allen ausgerüstet, Rasen geschnitten, E-Mail Anschluß, Wasser am
Platz und noch einige solcher wichtigen Dinge !!! Wir schmeißen erstmal unsere Wäsche in die Maschine, danach in den Trockner, kurz geduscht, da wir um 20.15 Uhr 
eine Tour zu den Glühwürmchenhöhlen gebucht haben. Gegessen haben wir auch noch vorher, kein süßes Fleisch. Die Tour ist international, Japaner, Holländer,
Neuseeländer und auch wir sind dabei, zuerst 35Min mit den Schiff, zur anderen Seite des Sees Te Anau. Dann gibt es ein kurzen Einführungsfilm und los gehts in die
Höhlen, zuerst zu Fuß, einfach grandios, das wasser schießt aus allen Richtungen durch die Grotte. Die Temperatur in der Grotte ist immer 8 Grad plus. Jetzt steigen
wir in kleine Boote um, und es wird stockdunkel und jetzt sieht man den ganzen Felshimmel voller Glühwürmchen, wunderschön, einmalig. Gegen 23 Uhr sind wir wieder 
auf den Campground. Wir gehen schnell ins Bett, da wir am nächsten Tag früh raus müssen, wir wollen zum Milford Sound, um 8Uhr werden wir mit den Bus abgeholt.
Oh habe ich bald vergessen, Renate hat sich einen schönen Lederhut geholt,zum Schutz gegen die Sonne. Bilder folgen noch!!!.

                                       

Am 5.11.2003 wachen wir schon gegen 6Uhr auf, aus Angst wir könnten verschlafen. Proviant wird gepackt und gut gefrühstückt, es kann losgehen, rein in den Bus
sehr bequem. Der Fahrer erklärt unterwegs sehr viel und gut. Bei einen Halt vor den Homer Tunnel, 1952 fertiggestellt und sehr eng, was für ein Glück das wir nicht mit 
unseren Camper hier gefahren sind, so ist alles viel bequemer, sehen wir das erste mal Keas. Diese Vögel soll man nicht füttert, was aber Renate nicht abhält ihren
Apfelrest zu einen Kea zu schmeissen. Das Wetter wird leider nicht besser , kam man nichts machen. Dann haben wir den Milford Sound erreicht und wir steigen auf 
ein Schiff, welches uns 2,5 Std. auf den Milford Sound an Wasserfällen, Pinguinen, Robben und das offene Meer vorbeibringt. Eine sehr schöne Tour, leider das Wetter
nicht so schön. Unterwegs essen wir unsere Brote und trinken dazu Kaffee, wir haben einen Fensterplatz, von den wir alles sehen können. Nachdem wir wieder gelandet 
sind, geht es mit den Bus wieder Richtung Te Anau, unterwegs sehen wir wieder Keas und halten an einen Platz mit einen herrlichen Wasserfall, das ganze Gestein
ist ausgehöhlt wie ein Knochengestell. Gegen 16.30Uhr sind wir wieder in Te Anau. Hier gehen wir noch ein bißchen shoppen, für unseren Freund Hartwin seine Golf-
bälle kaufen, ovale Bälle, einige Ansichtskarten, und dann zurück zum Campground. Hier schaue ich kurz ins Internet und schicke ien kurze Nachricht an meinen
Bruder, uns geht es gut. So geht ein schöner Tag zu Ende.



                                                            

   
            
 

 




 

Man sollte doch keine Keas füttern!!!!! 
oder

Renates Apfelrest schmeckt doch!!!!!
Am 6.11.2003 fahren wir nach einen gemütlichen Frühstück wieder ein kleines Stück zurück, bis Mossburn, von da aus gibt es eine kleine Strasse zu den Five Rivers.
Von da aus fahren wir auf der Hw 6 Richtung Kingston, jetzt sind wir die ersten tausend Kilometer gefahren. Gegen 13 Uhr kommen wir in Queenstown an, wir gehen auf 
einen Campground. In Queenstown besteigen wir eine Gondel die uns auf den Berg bringt, von den man eine herrliche Aussicht hat. Wir genießen das schöne Wetter und 
machen eine kleine Wanderung, danach genehmigen wir uns einen leckeren Capuccino. Nachdem wir wieder unten angekommen sind, besuchen wir noch einen Tierpark.
Es sollen dort Kiwis zu sehen sein. Und tatsächlich finden wir dort 2 Häuser ,indem die Kiwis leben, alles sehr dunkel. Sie sehen wirklich lustig aus mit ihren langen 
Schnäbeln, welchen sie zur Futtersuche immer und immer wieder in den Boden stecken. Als wir wieder raus kommen regnet es füchterlich und gehen schnell zu
unseren Camper. Abends wollen wir noch ins Hard Rock Cafe, leider wird es wegen den Regen nicht mehr, es donnert und blitz, und wir beschließen uns es im Camper 
gemütlich zu machen. Es regnet die ganze Nacht über, naja wir sind im Trocknen.


                                     





Am 7.11.2003 regnet es immer noch und nach den Frühstück machen wir uns auf den Weg Richtung Hard Rock Cafe, um die Pins zu kaufen, wir kaufen für uns auch 
noch ein schönes T-Shirt. Von dort aus fahren wir weiter, und hoffen die berühmte Brücke zu finden, wo alle Bungeespringen machen. Wir fanden sie direkt an der Hw 6.
Einfach klasse dabei zuzu schauen wie einer nach den anderen runterspringt, ich werde es nicht tun, sage ich zu Renate. Man kann alles genau sehen, wie sie angebunden 
werden und dann in die Tiefe springen um kurz vor den Fluß abgefangen zu werden.Wir fahren weiter Richtung Wanaka auf der Hw6 bis nach Haast, von dort aus weiter
auf einer kleinen Strasse Richtung Jackson Bay, dort wollen wir uns Pinguine und Robben anschauen, leider wieder nur Robben zu sehen. Es sollen sehr viele Pinguine 
hier leben,  Strassenschilder weisen darauf hin, nur gesehen haben wir keine.
Hier darf man leider nicht übernachten, also zurück auf einen Campground. Wir müssen auch mal wieder entsorgen, kein Problem in New Zealand, es gibt genügend 
Dumpstations. Frischwasser,Toilette entsorgen und Abwasser ablassen. Nach einen Abendspaziergang machen wir es uns im Camper gemütlich und so geht die zweite
Woche New Zealand zu Ende, wieder eine schöne, fantastische Zeit.

                                   


                                              


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