22.11.2003 - 29.11.2003
Am 22.11.2003 begann für uns die Letzte unserer 5 Wochen New Zealand. Es geht immer viel zu schnell, wenn es angefangen hat ist es schon fast zu Ende.
Es sollten aber noch ein paar schöne Tage werden. Heute wollten wir ja die großen alten Kauribäume ansehen. Das Wetter hatte gewechselt, kein blauer Himmel
sondern bewölkt mit leichten Regen. Wir entdecken riesige Bäume, mit meterdicken Umfängen und gewaltigen Kronen. Und was noch dazu kommt sie sind schon
zwischen 1000 und 2000 Jahre alt, kaum vorstellbar. Hier sieht es überall wie im Urwald aus, zum Glück gibt es keine Schlangen oder Spinnen. Früher hat man alles
mögliche aus diesen Kauribäumen gemacht und hätte sie dadurch fast ausgerottet. So gucken wir uns den Tag eine Menge dieser Bäume an und staunen immer
wieder über die Größe und Mächtigkeit dieser Urgestalten.
Gegen Nachmittag fuhren wir auf einen DOC Campground , der Trausen Kauri Park, ein riesiges Areal mit Kauribäumen und Urwald. In einen Laden haben wir ein Stück
Kauriharz gekauft, geschliffen sieht es aus wie Bernstein. Vom Campground aus unternehmen wir am Abend eine Kiwi Tour. Gegen 21Uhr werden wir von einen Bus
abgeholt und zum Kauriurwald gefahren. Man kann die Hand vor Augen nicht sehen, so schwarz ist die Nacht. Jeder bekommt eine Taschenlampe. Vielleicht sehen wir
ja einen Kiwi? Wir bekommen viele Tiere zusehen, die man am Tag nicht zu sehen bekommt, wie große Spinnen, Kaurischnecken, Wekas ( riesige Heuschrecken ),
Opossum und sogar Fische und Krebse, nur leider keinen Kiwi. Diese Tour war riesig, so in der Nacht im Urwald zu laufen. Gegen 23 Uhr sind wir wieder auf den
Campground. Heute ist die letzte Nacht in der freien Natur morgen geht es nach Auckland.


Am 23.11.2003 fahren nach den Frühstück in Richtung Auckland, bei strömenden Regen. In der Nähe von Auckland, besser gesagt in der Nähe der Vermietstation von
Hertz, da wir ja morgen den Camper abgeben müssen. Kurz vor Auckland erreichen wir unseren 4000 gefahrenden Kilometer. Wir gingen auf einen Campground 6 km
von der Vermietstation entfernt. Nach den Essen gegann das Einpacken und verstauen, etwas mußten wir den Camper noch herrichten, aber sonst ging alles recht flott.
Unsere letzte Nacht im Camper steht bevor, alles geht einmal zu Ende.
Am 24.11.2003 fuhren wir Richtung Vermietstation von Hertz, sie liegt in der Nähe vom Flughafen. Vorher noch getankt und zur Bank.Unser Camper zeigt am Ende unserer
Tour einen Kilometerstand von 68247Km, wir sind also genau 4047km in New Zealand gefahren. Wir geben den Camper ohne probleme zurück und fuhren mit einen Taxi zu
unserem Hotel, es liegt direkt am Hafen. Unser Zimmer ist eher ein Appartement, mit Küche, Waschmaschine riesigen Bad und einiges mehr. Das Wetter ist hervorragend
und wir machen uns gleich auf Erkundungstour. Gegen Abend gehen wir in der Nähe von unseren Hotel toll essen. Heute Abend wollten wir noch auf der größten Turm von
Auckland,aber Renate hat ein wenig mit ihren Darm zu kämpfen und so gehen wir mal früh schlafen. im Zimmer mußten wir noch unser Frühstück planen. Wir kamen zu
den Entschluß im Bett zu frühstücken, also bestellten wir zu um 9Uhr das Frühstück aufs Zimmer, mit allen was dazu gehört.
Der 25.11.2003 kam unser Frühstück pünklich um 9Uhr. Bademäntel an und los geht es, warmer Speck und Rührei, Obst und so allerei mehr. Einfach herrlich Frühstück
im Bett. Heute wollen wir ins Museum und auf den Fernsehturm. Also gehts los, immer zu Fuß, durch kleine Strassen mit schönen Häusern und immer bergauf/bergab.
So erreichen wir das Museum, hier soll eine schöne Ausstellung über die Ureinwohner den Maoris sein. Hinein und wir sehen viele Dinge aus den Leben der Maoris.
Einige Drachen sind ausgestellt, sowie schöne Schnitzereien. Die Drachen haben alle furchterregende Gesichter. von dort aus gingen wir zum Fernsehturm, fuhren bis
ca. 200m mit den Fahrstuhl hoch. Auf einer dieser Ebenen sind Glasplatten in den boden eingelassen, 38mm dick, auf denen man ca.190m senkrecht nach unten gucken
kann. Renate läuft nicht darüber, sie hat Angst, es ist ein tolles Gefühl so senkrecht nach unten zu sehen. Wir geniessen die herrliche Aussicht und bleiben sehr lange
hier oben. Gegen Abend gehen wir das letzte mal herrlich essen, es fing an zu regnen, wir konnten aber trotzdem draußen sitzen. Die Lokale haben alle Heizer die sie bei
solchen Wetter anmachen.Renate ißt nochmal ihre geliebten Muschel. Heute gehen wir früh ist Bett, da wir morgen schon um 6Uhr abgeholt werden zur letzten Etappe
nach Hong Kong. Wir hatten das Taxi schon bei der Ankunft bestellt, da es in Auckland verschiedene Taxis gibt, teuer und billige.
Am 26.11.2003 werden wir um 5Uhr morgens geweckt, da wir heute um 10.15Uhr New Zealand verlassen werden. Pünklich um 6Uhr werden wir abgeholt. Am Flughafen
checken wir ein mit einen kleinen vermerk das unser Gepäck ein wenig zu schwer ist, naja.
und somit verlassen wir New Zealand in Richtung Hong Kong
Zuerst geht unser Flug nach Sydney, wo wir wie auf den Hinflug sicherheitstechnisch durchgecheckt werden. Es dauert alles ziemlich lange, aber wir schaffen es. Nach ca.1,5Std. Aufenthalt heben wir ab Richtung Hong Kong, wir haben Plätze in einer 2er Reihe, sehr bequem. Gegen 17Uhr Hong Kong Zeit landen wir. Am Flughafen werden wir nach Geldwechsel von einen Chinesen erwartet, er sprich unerwartet Deutsch. Der neue Flughafen von Hong Kong liegt ca.35km vom Stadt- centrum entfernt, welches wir nach einiger Wartezeit mit den Bus erreichen. Es ist grandios, nach 4 Wochen Natur in eine 7 Millionen Metropole einzufahren. Es ist schon dunkel und somit ist unser Blick, um so dichter wir kommen, gewaltig, ein glitzerndes Lichtermeer. Als wir im unseren Hotel ankommen, tobt hier der Bär, alles ist beleuchtet und blinkt, Menschenmassen laufen auf den Strassen. Wir checken kurz ein und begeben uns ins Gewühl. Wohnen tun wir im 19 Stock schöner Blick. Nach einen Tip vom Reiseführer gehen wir in Richtung Fähranleger, von den man einen herrlichen Blick auf die Skyline von Hong Kong hat, auf der Strasse erfasst uns diese Atmosphäre und man weiß garnicht wohin man zuerst blicken soll. Die Skyline ist wunderschön beleuchtet, wir geniessn den Anblick ein ganze Zeit und gehen glücklich ins Hotel zurück, vorher kaufen wir noch ein wenig zu trinken und fallen dann müde ins Bett, Wir haben ja noch 2 ganze Tage Hong Kong vor uns, wird bestimmt klasse.Am 27.11.2003 begann unser Tag mit einen ausgiebigen Frühstück und danach sollte es auf eine Stadtrundfahrt gehen, wir wurden um 9.30Uhr abgeholt. Mit nur 2 anderen Leuten, auch aus Deutschland geht es los. Wir erfahren viel von den Menschen hier, wie sie leben und was alles für sie wichtig ist. 7 Millionen Menschen leben hier. Zuerst geht die Fahrt auf auf den Peak, ein hoher Berg mit einen herrlichen Blick über ganz Hong Kong. Heute abend wollen wir nocheinmal hierauf, um die Stadt bei Nacht zu sehen. Von dort ging es weiter zu einen schönen Strand mit einen alten Tempel, einfach grandios, daneben gleich moderne Hochhäuser. Von dort ging es weiter zum Fischerhafen, dort gibt es allerlei Fische und Krebse. Dort leben die meistens Menschen auf kleinen Schiffen ( Schunken ), mit einen solchen gingen wir auf eine Rundtour. Die meisten Boote werden von Frauen gesteuert so auch bei uns , eine kleine niedliche Frau.
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Nachdem die Rundreise beendet ist gehen wir noch kurz ins Hotel und dann gehts wieder in die Menge, Elektronikgeschäfte, Buchläden, Anzughersteller und alles was man sich denken kann. Wir wollen heute gegen Abend noch mal zum Peak, also rauf auf die Fähre und nach drüben, dort wird gerade ein riesiger Weihnachtsbaum aufgebaut, es ist warm, alles glitzert und Palmen an jeder Ecke. Wir fahren mit einer Zahnradbahn auf den Peak, einfach fantastisch, alles sieht schräg aus. Oben ange- kommen geniessen wir den herrlichen Blick auf Hong Kong. Wir essen noch eine Kleinigkeit und sehen dabei auf Hong Kong runter. Sehr romantisch und grandios. Wir sitzen direkt an einer Glaswand, man sollte schon schwindelfrei sein, aber die Aussicht ist toll. Nachdem wir alles genossen haben, fahren wir mit der Bahn zurück. Jetzt ist der Weihnachtsbaum beleuchtet, er glitzert und blinkt, schon verrückt in dieser Wärme. Überall laufen Kinder in Weihnachtskleidung herum, es werden Zettel verteilt auf den man seine Wünsche schreiben kann. Grandios auch die Skyline bei Nacht alles beleuchtet, es spiegelt sich in allen Gebäuden wieder.
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Nachdem wir Weihnachten hinter uns gelassen haben, wollen wir heute abend noch zum Nachtmarkt. Dort angekommen werden wir angesogen durch die Menschen- massen, links und rechts lauter kleiner Buden, es klingt Musik von der einen Seite, von der anderen hört man wie die Waren angepriesen werden. Man weiß garnicht wohin man zu erst gucken soll, Unglauglich viel Schnickschnack. So gehen die Stunden ins Land und wir kommen spät abends ins Hotel zurück, leider hat Renate Probleme mit ihren Beinen, sind ganz schön geschwollen. Wir werden gut schlafen und die Beine kühlen und so wird es morgen bestimmt wieder besser aussehen.
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Der 28.11.2003 beginnt mit einer guten Meldung, Renates Bein sieht wieder besser aus, was für ein Glück. Heute müssen wir unser Zimmer um 13 Uhr verlassen, aber da wir erst um 24 Uhr fliegen haben wir noch genügend Zeit. Erstmal ausgiebig frühstücken. Nachdem wir gefrühstückt haben versuche ich noch chinesische Drachenbücher zu bekommen, ich habe Glück und finde 4 Stück. Jetzt packen wir unsere Taschen und gegen 12 Uhr sind wir fertig, auschecken und Gepäck zwischen- lagern, überhaupt kein Problem. So nun zu unseren Termin in Hong Kong. Naja ein Termin bei Philips, wir wollen uns die Montage ansehen. Habe diesen Termin schon in Hamburg festgemacht. Möchte mich hier nochmals bei Mike, Michael und Bodo bedanken. Um dahin zukommen müssen wir mit der MTR ( U-Bahn) fahren und zwar bis Kwai Hing. Dort angekommen finden wir schnell die richtige Strasse und dort stehen wir nun vor Philips Hong Kong. Dort werden wir sehr herzlich empfangen und Mike führt uns ca. 3 Stunden durch die Montage, grandios. Nachdem stürzen wir uns wieder ins Gewühl, über den Ladys Markt, durch etliche Kaufhäuser, Menschenmengen und dann zurück zum Hotel. Gegen 19 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt, wie immer perfekt organisiert. Auf den Weg zum Flughafen sammeln wir noch die letzten Eindrücke von Hong Kong.
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Am Flughafen angekommen haben wir noch reichlich Zeit, wir checken ein und gehen durch durch die nächste Sperre und siehe da wir werden wieder abgescannt. Alles bestens, achja vorher müssen wir noch eine SARS Erklärung ausfüllen. Nun haben wir wohl alles hinter uns uns überlegen,wo lassen wir das letzte Geld, ein schöner Cocktail wäre nicht schlecht, Renate ein Cocktail und Rainer ein Whiskey gegen Halsschmerzen. Nachdem das letzte Geld auf den Kopf gehauen ist, gehen wir zum Flieger und dort haben wir wahnsinnig Glück. Wir sitzen normaler Weise in einer dreier Reihe und siehe da, der Engländer sucht sich einen neuen Platz, da seiner defekt ist, und somit haben wir den kompletten Sitz für uns alleine. So können wir wirklich 7 Stunden im Flieger schlafen, klasse.
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Am 29.11.2003 gegen 5.30Uhr landen wir in London, dort müssen wir noch ca. 3 Stunden auf unseren Weiterflug nach Hamburg warten. Auch dieses schaffen wir und somit landen wir gegen 10.15 Uhr wieder auf heimischen Boden. Von dort geht es mit einer Taxe nach Hause, wo wir freudig von Marlene und Gerd empfangen werden. Gerd hat ein paar Schnittchen gemacht und eine Flasche Sekt geöffnet, einfach spitze von den Beiden. Nun ist unser Urlaub zu Ende, leider!!!! Es wird noch ein ganze Weile dauern bis wir wieder richtig hier sind!!! BACK HOME